Projekte

Passgenaue Besetzung

Das Programm „Passgenaue Besetzung" wurde als Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen bei der passgenauen Besetzung von Ausbildungsplätzen sowie bei der Integration von ausländischen Fachkräften ins Leben gerufen. Es wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Wirken Sie gemeinsam mit uns dem Fachkräftemangel aktiv entgegen und sichern Sie sich Ihre Fachkräfte. Profitieren Sie dabei von der Unterstützung durch die Berater der "Passgenauen
Besetzung" und kontaktieren Sie uns!

Gemeinsam mit Ihnen erarbeiten die Berater ein Profil
Ihrer Ausbildungsstelle sowie ein Azubi-Anforderungsprofil.


  • Die Berater übernehmen die Bewerbersuche und treffen für Sie eine Vorauswahl.
  • Sie erhalten gezielte Vorschläge von geeigneten Bewerbern.
  • Die Berater informieren Sie rund um das Thema „Berufsausbildung“ und über weitere Unterstützungsmöglichkeiten.
  • Die Berater unterstützen Sie bei Formalitäten

Ansprechpartner

Passgenaue Besetzung

Bildungskreis Handwerk e.V. / Passgenaue Besetzung

Ingo Rautert

 rautert@handwerk-dortmund.de

Lange Reihe 62 (Postadresse)
Lange Reihe 71 (Büro)

44143 Dortmund


 0231 590182

Willkommenslotse

Das Programm "Willkommenslotse" ist eine Erweiterung der passgenauen Besetzung. Es berät und unterstützt Unternehmen bei der Fachkräftesicherung aus dem Kreis der Flüchtlinge und Asylbewerber/-innen mit Bleibeperspektive in allen praktischen Fragen der betrieblichen Integration von Flüchtlingen durch Hospitation, Praktika, Einstiegsqualifizierung, Ausbildung oder Arbeit.

Der "Willkommenslotse"  umfasst unter anderem folgende Beratungs- und Unterstützungsleistungen:

  • Sensibilisierung zum Thema Fachkräftesicherung
  • Werbung für eine offene Willkommenskultur sowie die Bereitschaft, Flüchtlinge auszubilden bzw. zu beschäftigen
  • Abbau eventueller Vorbehalte gegenüber Flüchtlingen 
  • Die Möglichkeit zur Verbesserung der eigenen Fachkräftesituation
  • Die Steigerung des Unternehmensimages
  • Unterstützung bei möglichen Maßnahmen einer erfolgreichen betrieblichen Integration der Auszubildenden und Beschäftigten
  • Beratungen zu rechtlichen Rahmenbedingungen, Qualifikationsbedarf, Förderungs- und Unterstützungsmöglichkeiten
  • Unterstützung bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen

Ansprechpartner

Willkommenslotse

Bildungskreis Handwerk e.V. / Willkommenslotse

Lisa-Marie Rematore

lisa-marie.rematore@

bildungskreis-handwerk.de

Lange Reihe 62 (Postadresse)
Lange Reihe 71 (Büro)

44143 Dortmund


 0231 590182

Berufsorientierung für Flüchtlinge (BOF)

Eine intensive, bis zu 26-wöchige Berufsorientierung eröffnet Geflüchteten Wege in eine Berufsausbildung. Nicht mehr schulpflichtige junge Flüchtlinge werden schrittweise auf eine Ausbildung im Handwerk vorbereitet und dabei kontinuierlich begleitet.


Mit der „Berufsorientierung für Flüchtlinge – BOF“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erhalten junge Geflüchtete vertiefte Einblicke in Ausbildungsberufe des Handwerks. Während der gesamten Maßnahme lernen sie Fachsprache und Fachkenntnisse für den angestrebten Ausbildungsberuf und werden von einer Projektbegleiterin oder einem Projektbegleiter individuell unterstützt. Die BOF-Maßnahme wird in Lehrwerkstätten und Betrieben durchgeführt.


BOF ist Teil der gemeinsamen Qualifizierungsinitiative „Wege in Ausbildung für Flüchtlinge“ des BMBF, der Bundesagentur für Arbeit (BA) und des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH). Möglichst viele junge Geflüchtete sollen durch intensive Sprachvermittlung, fachliche Berufsorientierung und Berufsvorbereitung an das duale Ausbildungssystem herangeführt werden und so eine Chance auf eine Ausbildung im Handwerk erhalten.


Werkstatttage zur vertieften Berufsorientierung


Die Werkstatttage finden in den Werkstätten des Bildungskreis Handwerk e.V. statt. Dort erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich intensiv mit ein bis drei Ausbildungsberufen zu beschäftigen, in denen sie sich eine Ausbildung vorstellen können. Neun bis maximal 18 Wochen lang testen sie, ob die ausgewählten Berufe tatsächlich ihrer persönlichen Eignung und Neigung entsprechen.


Während der Werkstatttage erfahren sie außerdem mehr zu Aufbau und Inhalten der dualen Ausbildung in den gewählten Berufen und werden auf die Anforderungen der Berufsschule vorbereitet.


Betriebsphase zur Erprobung des Wunschberufs


Auf der Grundlage ihrer Erfahrungen während der Werkstatttage entscheiden sich die Teilnehmenden für einen Ausbildungsberuf, den sie während der Betriebsphase in einem Handwerksunternehmen weiter testen. Hier wenden sie, vier bis maximal 8 Wochen lang, die zuvor erworbenen Kompetenzen in der betrieblichen Praxis an. Sie erleben Arbeitsabläufe hautnah und lernen den Betrieb kennen. Umgekehrt lernt der Betrieb potenzielle Auszubildende kennen.


Vermittlung berufsbezogener Sprach- und Fachkenntnisse


Während der Werkstatttage erhalten die Teilnehmenden intensiven berufsbezogenen Fach- und Sprachunterricht. In der anschließenden Betriebsphase werden die Fach- und Sprachkenntnisse im Arbeitsprozess weiter vertieft.

Vernetzung mit Partnern vor Ort


Ein weiterer Aspekt ist für die Gewinnung von Teilnehmenden entscheidend: Die Vernetzung mit relevanten Partnern in der Region. Auf diese Weise können mehr junge Geflüchtete über Inhalte und Chancen der Teilnahme informiert werden.

Begleitung während der gesamten Maßnahme


Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer profitieren von einer intensiven, individuell auf sie zugeschnittenen Begleitung. Von der Projektbegleitung erhalten sie regelmäßige mündliche Feedbacks und schriftliche Dokumentationen zu ihren Lernfortschritten. Die Projektbegleitung sorgt auch für die Vermittlung der Teilnehmenden in eine Ausbildung oder gegebenenfalls in eine weiterführende Maßnahme.

Ist ein direkter Übergang in eine Ausbildung nicht möglich, können sie in einer weiterführenden Maßnahme (z.B. in einer Einstiegsqualifizierung oder einem betrieblichen Orientierungspraktikum) bis zum Beginn der Ausbildung weiter qualifiziert werden.

Ansprechpartner

Berufsorientierung für Flüchtlinge (BOF)

Martin Rostowski

Projektleiter

 rostowski@handwerk-dortmund.de

Lange Reihe 62 (Postadresse)
Lange Reihe 67 (Büro)

44143 Dortmund


 0231 5177-204